Der Mythos der Meitlitage wird zum Kinofilm
Der Mythos der Meitlitage, bei dem die Seetaler Frauen im Zweiten Villmergerkrieg mit Heugabeln gerüstet in die Schlacht zogen und die feindlichen Truppen in die Flucht schlugen, ist tief in der Region verankert. Damit er auch überregional Strahlkraft entfaltet, soll er in den kommenden Jahren verfilmt werden.
Hinter dem Projekt steht Bakker Productions mit drei aufstrebenden Filmschaffenden. Frank Bakker als Produzent und Ko-Autor, Christina Spaar als Ko-Autorin und Gian Flurin M. Bearth als Kameramann erarbeiten zurzeit gemeinsam das Drehbuch zum Stoff.
Für Frank Bakker ist das Projekt auch persönlich geprägt. Er ist in Fahrwangen aufgewachsen, hat die Meitlitage seit seiner Kindheit miterlebt und ist bis heute fasziniert von der Geschichte dahinter. Mit dem Film möchte er der Region etwas zurückgeben.
Geplant ist ein abendfüllender Kinofilm mit dem Namen «Schwesternbund». Er erzählt die Überlieferung mit fiktiven Figuren neu und macht den Brauch der Meitlitage auch für zukünftige Generationen greifbar.
Nach einer intensiven Recherchephase und in enger Zusammenarbeit mit der Meitlisonntagsvereinigung Fahrwangen wurde der Stoff aufgearbeitet. Dank der Unterstützung der Gemeinde Fahrwangen und des Aargauer Kuratoriums konnte so der Grundstein für das Drehbuch gelegt werden.
Nun werden Figuren entwickelt sowie Szenen und Dialoge geschrieben, welche den Mythos der Meitlitage zum Leben erwecken.
Wer die Entstehung des Films von Anfang an mitverfolgen möchte, findet unter www.bakkerproductions.com/schwesternbund regelmässige Einblicke in den Projektfortschritt.
